Selbstausdruck und Kunst. Zwei Dinge, die sich dank des immer weiter wachsenden World Wide Web nicht nur sekundenschnell verbreiten, sondern auch in neuen Formen wiederfinden.
Der Musiker ist nicht mehr nur auf Vinyl oder CD (ja, weißt du noch?!) zu hören, man findet ihn heutzutage auf YouTube. Autoren tummeln sich oft bei Twitter, Filmemacher vertrauen auf Vimeo. Und Fotografen teilen ihre Kunst auf Instagram.

Foto: @Berlinstagram
Foto: @Berlinstagram

Ganz genau, Instagram, diese Plattform, die immer wieder in den Medien ist. Sei es durch Neuigkeiten, die beispielsweise von Celebrities selbst als erstes auf der Foto-Plattform gepostet werden und es so in die Boulevard-Medien schaffen. Oder durch Geständnisse wie jenes von Instagram-Model Essana O’Neill, die mit der „Kündigung“ ihres Social-Media-Jobs weltweit viel Aufmerksamkeit erregte. Instagram bietet aufmerksamkeitsgeilen Selbstdarstellungsprofis – und -laien wie mir –, die Möglichkeit, vom Plateau der Filter-Landschaft der Gefolgschaft mehr oder minder interessante Einblicke in ihre kleine Welt zu geben.

Foto: @knurrt
Foto: @knurrt

Instagram ist aber noch viel mehr: Schon längst ist es zu einem Medium avanciert, das beispielsweise jungen Fotokünstlern und Fotografen eine praktische Plattform bietet.
Gerade Fotografie rund um Berlin liefert interessante Details, Momente und Ästhetik, die einem sonst vielleicht entgangen wären. Diese Fotografien sind weit mehr als nur bearbeitete Quadrate, denen man beim gelegentlichen Scrollen begegnet. Es handelt sich um Kunst – und die will beachtet werden. In den Tiefen der Instagram-Fotografie gibt es unzählige Schätze. Eine Reihe davon wird jetzt in Form hochwertiger Fine-Art-Prints in der Ausstellung #berlin ihren Weg aus dem digitalen Netz in die reale Welt finden.

Foto: @Foxofix
Foto: @Foxofix

Wir von iHeartBerlin haben uns deshalb mit Post Collective, der ersten professionellen Verkaufsplattform für Instagramer, zusammengetan und einige Perlen der Berlin-Fotografie der beliebten Foto-App ans Tageslicht geholt. Gemeinsam mit #berlin stellen wir in der Blogfabrik Deutschlands interessanteste und populärste Instagram-Fotografen und Fotokünstler aus.

Eine ganze Woche lang, vom 29. November bis zum 5. Dezember, werden Besucher die Möglichkeit haben, die Fotografien der über zwanzig Instagramer zu betrachten und diese vor Ort zu erwerben. Vielleicht ist ja auch dein Lieblings-Instagramer dabei, oder du entdeckst jemand Neues? Ab sofort hast du nicht nur die Möglichkeit, ihm zu folgen, sondern kannst zukünftig ein eigenes Exemplar seiner Fotografien in deinem Wohnzimmer bestaunen.

Foto: @jeissonmartin
Foto: @jeissonmartin

Falls du versierter Instagram-User, Freund von Fotografie oder einfach Berlin-Fan bist, werden dir womöglich Namen wie Michael Schulz (@Berlinstagram), Thomas Kakareko (@thomas_k) oder Uwa Scholz (@uwa2000) etwas sagen. Sie sind jedoch nur einige der vielen Instagramer, die ihre Kunst zur #berlin-Ausstellung beisteuerten. Insgesamt sind es mehr als zwanzig Instagram-Fotografen und -Fotokünstler, die ihre Werke in den zweihundertfünfzig Quadratmetern der Blogfabrik ausstellen.

Komm vorbei und mach dir selbst ein Bild davon! – Im wahrsten Sinne des Wortes.

Text: Yasmin Polat / iHeartBerlin

Foto: @iheartberlin
Foto: @iheartberlin

#berlin – Eine Instagram-Ausstellung

Mit: Andrewandryou, Berlinstagram, Berlintensiv, Brainy_artist, Ellamsinger, Exil_et_royaumeEzgipolat, Foxofix, Frailfrail, Franz.becker, Helinbereket, Jeissonmartin,  JnjuancamiloberlinKnurrt, Konaction, LindaberlinLoewe7Marisahampe, Mr_sunset, Nomadic_by_choice, Oh_hedwigTellpas, Thomas_k, Uwa2000

Kuratiert von: Ferdinand Prinz, Brando Wild, Olga Potschernina und Frank R. Schröder

Ort: Blogfabrik, Oranienstraße 185, 2. Hinterhof, Aufgang 5, 2. Stock.
Öffnungszeiten: 29.11.–5.12.15, 14–20 Uhr. (Montag & Dienstag geschlossen).