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Für den Musikblog POLYPOL habe ich neulich eine Reihe Menschen aus dem Musikbusiness mit einer Polaroid-Kamera fotografiert. Manche bewegten sich gekonnt vor der Kamera, für andere war es das erste Mal und für jedes Portrait hatte ich nur 2 Versuche. Denn, bedenkt man den Bildpreis von circa 2,00 Euro, sind Polaroid Filme wahrer Luxus. In Zeiten, in denen man hunderte Versuche für ein passendes Selfie braucht bedeutet das eine ganz schöne Umstellung. Jeder überlegt genau, wo die Haare liegen sollen, ob das Lächeln sitz oder eine Grimasse besser passt, die Arme verschränkt oder herunterhängend besser aussehen. Und, ganz wichtig, nicht im falschen Moment blinzeln. Mit dieser minutiösen Planung Methode haben sogar die Profis vor der Kamera zu kämpfen. Retusche gibt es auch keine; was einmal entwickelt vor dir liegt, bleibt auch so. Das Ergebnis ist herrlich natürlich und zeigt trotz leichter Unvollkommenheit ein wahrscheinlich viel authentischeres Bild der jeweiligen Person.

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Daniel, Gründer und Chefboss von POLYPOL, hat mir dann noch ein wenig über die Idee an sich erzählt: „Polypol ist ein Herzensprojekt und zusätzlich ein kreatives Outlet, das sich vor allem auf Empfehlungen aus dem elektronischen Genre konzentriert. Jedes Jahr habe ich auf dem Blog – wie die meisten Medien – einen umfangreichen Jahresrückblick gemacht. Dieses Jahr wollte ich etwas Persönlicheres kreieren!“ Alle, die ich fotografiert habe, haben also auch noch eine kleine Anekdote zum jeweiligen Lieblingshit aus diesem Jahr aufgeschrieben. Wie das Ganze dann letzten Endes aussehen wird, erfahrt ihr in den nächsten Monaten auf POLYPOL.