Photo by Kristian Schuller
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Was heißt eigentlich „Schlager“? Schlager heißt nichts anderes als „Hit“. Schlagermusik ist also Hitmusik. Udo Jürgens, Peter Maffay, Heino, Roberto Blanco, Andrea Berg und viele andere könnte man hier noch aufzählen. Beim bloßen Hören der Namen rollen sich wohl den meisten jungen Menschen die Zehennägel nach oben. Doch schaut man genauer hin, sieht man wie wandlungsfähig Schlagermusik ist. Heino covert Rockhits. Roberto Blanco wirbt für Sixt. Guildo Horn fasziniert(e) Generationen. Alexander Marcus & Christian Steiffen peppen Schlagermusik mit jugendlichen Elementen auf. Wanda liefern mit „Bussi Baby“ Musik, wie sie schlageresquer kaum sein könnte. Und dann ist da noch die deutsche Taylor Swift: Helene Fischer. Mit ihr ändern sich die Spielregeln.

Helene Fischer schafft es Schlager & Popmusik zu vereinen und absolut salonfähig zu machen. Generationsübergreifend. Menschen, egal welcher Altersgruppe, singen „Atemlos“. Atemlos sollte es uns machen zu sehen, dass Helene Fischer gerade ein Doppelalbum mit dem Titel „Weihnachten“ veröffentlicht. Eine CD voller deutschsprachiger Weihnachtssongs und eine voller englischsprachiger. Den Song „Last Christmas“ singt sie dabei sogar im Duett mit Ricky Martin.

Ricky Martin ist der direkte Link zwischen der Fischer Helene und der Swift Taylor, denn er kollaborierte jüngst offiziell mit beiden. Nun stellen wir uns vor, was passieren würde, wenn plötzlich ein gemeinsamer Song der beiden Pop-Schlager- Damen auftauchen würde. Vermutlich würde das Internet aufgrund des massiven Ansturmes auf jegliche Portale davon nachhaltig zerstört werden. Nichtsdestotrotz rufen wir hiermit zu besagter Kollaboration auf. #HeleneSwift & #TaylorFischer sollten die Hashtags dazu sein.

Schlager ist ein Chamäleon und gleichzeitig eine eierlegende Wollmilchsau. Schlager verbindet die Massen mit einfachen, teils zwielichtigen Texten und catchy Melodien. #HeleneSwift, #TaylorFischer, #JonBonWanda sollten erstrebenswerte Kollaborationen für alle von uns sein.

Header Bild: Christian Schuller