Einer der mit Abstand schönsten Nebenaspekte meiner Arbeit als Regisseur und Kameramann ist das Reisen. Heute noch Neukölln, morgen schon Singapur, Rio de Janeiro oder New York. Das macht Spaß, ist aufregend und fühlt sich unglaublich kosmopolitisch an.

Je mehr man reist, desto mehr entwickelt man seine ganz eigenen Routinen, um auch mit den anstrengenden Seiten dieses Lifestyles umzugehen. Dazu zählt vor allem der Jetlag, der umso heftiger einschlägt, je weiter weg man von zu Hause ist. Nachdem ich mich in den ersten Jahren immer nur furchtbar frustriert im Hotelbett hin und her gewälzt habe, nutze ich die Zeit heute ganz anders.

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Vor allem bei interkontinentalen Trips versuche ich, so lange wie möglich in der zentraleuropäischen Zeit zu bleiben, inklusive Schlaf- und Aufstehzeiten. Es ist zwar vor Ort etwas gewöhnungsbedürftig, um 19 Uhr ins Bett zu gehen, dafür bekommt man aber etwas geschenkt, dass man zu Hause nur selten ausgeschlafen genießt: den ganz frühen Morgen!

Während meines letzten New-York-Trips wollte ich genau diese Zwischenzeit dokumentieren. Ich wollte die „City that Never Sleeps“ aus einer anderen Perspektive sehen und dabei zuschauen, wie sie langsam aufwacht und unsere beiden Zeitzonen miteinander verschmelzen.

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Alle Bilder: Marcus Werner