„Pack den Sprengkoffer ein, nimm dein schwarzes Burkinilein und dann nichts wie ab nach Nizza.“ Wer kennt sie nicht, die berühmt-berüchtigten und viel diskutierten Zeilen aus dem Popsong der IS-nahen Girl-Band The Terror-Burka-Sisters. Im weltfremden Nahen Osten avancierte der Song schnell zum Sommer-Bomben-Hit 2016, im hochzivilisierten Westen löste er eine Welle der Empörung aus – nicht zuletzt auch Angst und Schrecken. Die französische Politik musste reagieren und tat dies prompt: In mehr als 30 französischen Gemeinden ist das Tragen von Burkinis am Strand verboten.

Richtig so! Denn so ein Burkini ist nicht nur ein hohes Sicherheitsrisiko, sondern ganz klar ein Zeichen für die Unterdrückung der Frau. Und so ein Schweinekram hat im weltoffenen Europa nichts zu suchen. Und schon gar nicht an einem Strand. Hier gilt schließlich: Je mehr nackte (weibliche) Haut, desto besser. Was sollen denn die armen heterosexuellen Männer machen, wenn im Zuge der schleichenden, aber unfassbar rasanten Islamisierung Europas (Quelle: AfD) nur noch Frauen im Burkini am Strand herumhüpfen. Wem soll Mann dann bitte noch hinterherpfeifen? „Hey Süße, hotter Burkini!“ klingt doch irgendwie komisch.

Also runter mit den schnöden Burkinis, liebe Muslimas und rein in den sexy Bikini. Das kann doch wirklich nicht so schwer sein! Und wer jetzt immer noch nicht checkt, dass so ein sexistisches und on top unbequemes Kleidungsstück – der hippe Westen ist ja bekannt für seine praktische Mode für die Frau, ich sag nur: High Heels und Co – an einem Like Ice in the Sunshine-Strand überhaupt nichts zu suchen hat, dem hilft die französische Polizei gerne weiter. Denn auch in Frankreich gilt: Die Polizei, dein Freund und Helfer.

Als sich in Nizza eine Vermummte an den Strand wagt, sind sofort ein paar männliche Polizisten am Start, umringen die Frau und zwingen sie, sich gefälligst von dem ungeschmeidigen Fummel zu verabschieden. Wenn das kein emanzipatorischer Akt von Seiten der Polizisten ist, dann weiß ich auch nicht. Merke: In Frankreich lebt man nicht nur wie Gott, hier ist die Würde des Menschen trotz Eurokrise auch noch ein paar Franc wert. Liberté, Égalité, Fraternité: hurra!

Ganz nebenbei zeigt die französische Polizei allen Muselmännern gewaltig den Stickfinger. Denn wenn der muslimische Mann denkt, er könne seine Frau so mir nichts, dir nichts verhüllen, dann hat der sich aber gewaltig in die behaarten Fingerchen geschnitten. Ätschi, bätsch kommt der weiße Mann ums Eck, reißt der Muslima die Klamotten vom Leib und verschafft ihr so ein Leben in Freiheit. So tickt Europa, so tickt der Westen!

Blöd nur, dass das höchste französische Verwaltungsgericht das Burkini-Verbot vorerst gestoppt hat. Bevor sich jetzt aber alle Gutmenschen in die Arme fallen und We shall overcome zwitschern: Das Burkini-Verbot-Verbot gilt nur für eine Stadt.

Aber jetzt mal Butter bei die Fische, Burkini-Verbot hin oder her.
Wen in Europa, und ich meine jetzt das richtige Europa, also die Europäische Union, juckt es denn, ob eine Muslima ein Burkini, eine Burka oder ein Kopftuch trägt? Dieses ganze „Wir müssen die muslimische Frau beschützen (Die Frage ist hier eh vor wem?)“-Gebrabbel ist doch lediglich eine politische Farce. Es ist UNS doch allen komplett Wurscht, warum eine Frau beschließt, sich in welcher Form auch immer zu verschleiern. Denn dank RTL II, Thilo Sarrazin und Alice Schwarzer wissen wir ja, dass dies immer unter Zwang passiert. Sollen DIE doch untereinander machen, was sie wollen. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

Aber bitte nicht bei UNS. Mein Vorschlag: Islam tutti kompletti verbieten und sich endlich wieder damit beschäftigen, wie wir UNSERE EIGENEN Frauen kleinhalten können.

Abendland: gute Nacht!

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