Wir alle werden als zutiefst empathische Wesen geboren und verlieren unser Mitgefühl mit Nutztieren meist erst im Laufe unseres Heranwachsens, beziehungsweise: Es wird uns aberzogen.

Kinder fühlen sich auf natürliche Weise zu Tieren hingezogen. Sie wollen sie füttern, streicheln und ihre Freunde sein. Dabei behandeln sie alle Tiere gleich. Egal ob es sich um ein Katzenbaby, ein Kälbchen oder wie hier ein Huhn handelt.

 

 

Wenn Kinder herausfinden, dass tote Tiere auf ihren Tellern landen, fangen sie häufig an zu rebellieren. Erwachsene reagieren meist pragmatisch und erklären, dass manche Tiere einfach dazu da sind, von uns konsumiert zu werden. In solchen Gesprächen wird versucht, die Kinder umzustimmen. Klar ausgedrückt lautet die Botschaft an die Kleinen: Kühe und Schweine sind Nutztiere, ihr müsst mit ihnen nicht mitfühlen.
Was Empathie genau bedeutet und worin sich dieses Mitgefühl von Sympathie unterscheidet, wird in diesem Video sehr anschaulich erklärt:

 

 

Der Moment, in dem Kinder den Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und dem Töten von Tieren erkennen, kann oft herzerweichend sein. Dieses Video des kleinen Luiz Antonio, der erfährt, dass der Oktopus auf seinem Teller sterben musste, wurde über fünf Millionen Mal im Internet angesehen und war ein heiß diskutierter Clip.

 

 

Aber Luiz ist nicht das einzige Kind, das sich weigert, Tiere zu essen. Hier ein Zusammenschnitt der vielen im Internet kursierenden Videos.

 

 

Vielleicht sollten wir alle mal wieder ein bisschen tiefer in uns hineinhören und bei nächster Gelegenheit mit einem Huhn schmusen Oder mit einem Babyschwein.

Oder einfach ein bisschen weniger Fleisch essen; nicht nur wegen der Tiere, sondern auch, weil Mitgefühl uns allen verdammt gut steht!

Bild: Junge mit Huhn via Shutterstock