1. Kauf die Weihnachtsgeschenke dieses Jahr pünktlich. Also genau jetzt.

2. Wirklich jetzt! Los!

3. Buche eine Hotelübernachtung in deiner eigenen Stadt – in einem Teil, in dem du sehr selten bist.

4. Übernachte dort und verhalte dich wie ein Tourist. Mache eine Stadtrundfahrt, gehe im Vapiano essen, kaufe ein kleines Andenken, sag in einer Bar, du seist „auf der Durchreise und diese Nacht magisch“. So Quatsch halt.

5. Schreibe ruhig auch ein paar Postkarten an Freunde und Familie. Beginne sie mit: „Ihr glaubt nicht, wohin es mich verschlagen hat …“

…. Marzahn!

6. Überlege schon jetzt, wie du dich auf der diesjährigen Weihnachtsfeier blamieren wirst. Dann trifft es dich nicht so unvorbereitet.

7. Vielleicht ist es auch ratsam, dass die Kollegen vorbereitet sind. Schreib eine kleine Rundmail und kündige deinen Fauxpas schon vorher an.

Betreff: Der Neue aus der Buchhaltung, sieben Glühwein und ich.  

8. Denk dir einen guten Bandnamen aus und poste stolz auf Facebook, dass du eine Band gegründet hast!

9. Poste am nächsten Tag, dass ihr euch wegen des ausbleibenden kommerziellen Erfolgs leider aufgelöst habt.

10. Und am darauffolgenden Tag, dass ihr über eine Reunion und ein Best-of-Album nachdenkt.

„Auf ausdrücklichen Wunsch der Fans!“

11. Schreibe ALLEN deinen Tinder-Matches, bei dir sei jetzt WSV und du 50 % billiger zu haben.

12. Bis die Antworten eintrudeln, spiel mal wieder `ne Runde Quizduell. Das ist mittlerweile so vergessen, dass es wieder angesagt ist.

13. Du hast jetzt durch deinen Tinder-WSV viele Verabredungen; du brauchst einen guten Film für das dritte Date. Anstatt zum siebzehnten Mal „Tatsächlich Liebe“ könntest du dir Alles eine Frage der Zeit anschauen. Vom selben Autor und Regisseur, ähnlich rührend. Und witzig.

14. Fehlt noch ein bisschen Musik zum Date. Da kann ich helfen. Bitte schön.

15. Ich wette, du hast immer noch kein einziges Weihnachtsgeschenk gekauft. Los jetzt!

15,5 Melde dich im nächsten Meeting gleich zu Beginn zu Wort und sage:
„Ich werde das hier leider mitmachen müssen, weil es Geld gibt – aber Kneipe, Bett oder das Tropical Islands sind nur drei Orte, an denen ich jetzt lieber wäre.“

Headerbild: Junge im Auto via Shutterstock