Hallo (digitale) Welt, ich bin Peter und ich kommuniziere. Ich kommuniziere mit meinen Kolleg*innen und mit Auftraggeber*innen, ich kommuniziere mit allen Leuten, die hier arbeiten, den sogenannten Content Creators und versuche dabei das Beste für alle herauszuholen: Für die Bloggerse (Superplural), für den Auftraggeber und für die Blogfabrik als Ort und Unternehmen. Und das mache ich gern.

Was mich dazu qualifiziert? Natürlich das übliche Zeug, was Ihr aus Lebensläufen kennt. Hier aber mal, was ich persönlich so denke, was wichtige Kommunikationsqualifikationen sind (Achtung, jetzt kommt eine dieser vielgeklickten Top-Listen. Ich hoffe inständig die Redaktion fügt entsprechend Affiliate-Links ein, denn dieser Text ist selbstverständlich SEO optimiert):

Erste Qualifikation: Verliebt sein

Ich war mit fünf Jahren das erste Mal verliebt und dann nochmal mit dreizehn und mit siebzehn und schließlich noch mal mit zwanzig und das hält noch an. Soweit ich mich also zurückerinnern kann, war ich verliebt. Wer so lange verliebt ist, der denkt sich ganz viele verschiedene Worte aus, um der Person das Richtige zu sagen, damit man zurückgeliebt wird. Deshalb: Verliebt euch mit dem Ziel zurückgeliebt zu werden und ihr werdet echte Kommunikationsprofis.

In Love
via Giphy

Zweite Qualifikation: Sich mit anderen Personen in enge Räume schließen

Ich spielte in zahlreichen Bands mit und musste stets kreative Pimmelkämpfe ausfechten, ohne dabei auf das Ego von anderen zu trampeln. Dadurch lernte ich Empathie, Kompromissschließungen (der kleine Bruder von Massenschließungen – kennen wir ja noch von Schlecker) und vor allem einen sorgfältigen und sensiblen Umgang mit den Mitmenschen. Denn so eng und so betrunken mit anderen Menschen in einem Raum ist man sonst nur bei Familienfeiern. Daraus folgt: Kommt anderen nahe, mit denen ihr zusammen etwas erreichen wollt und versucht euch in sie hineinzuversetzen. Verzichtet dabei darauf immer den Längsten haben zu wollen. Wenn alle `nen Kleinen haben, haben alle den Größten oder so ähnlich.

Dancepeople
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Dritte Qualifikation: Eine Passion haben

Ich schreibe für mein Leben gern. Ich stelle mir oft vor, dass jemand aus meinem Freundeskreis entführt wird und die Entführer die Bedingung stellen, dass innerhalb einer bestimmten Zeit ein Roman fertiggestellt werden muss und ich mich total freue und dankbar bin, weil ich endlich einen Grund habe, genau das zu tun. Was ich damit meine ist: Drückt euch aus und zwar nicht nur durch Getalke mit euren BFFs. Schreibt, singt, malt, macht Musik oder irgendetwas Produktives (das schließt Mord und Cloud-Rap aus), mit dem ihr euch ausdrücken könnt.

Kommunikationsqualifikationen Peterkommader

Vierte Qualifikation: Aus der Rolle fallen

Spielen. Viel Spielen. Egal was. So lernt man, andere Rollen einzunehmen, und erforscht, was man noch so alles kann. Das hilft einem ungemein, wenn man in verschiedene Kommunikationssituationen geworfen wird. Zum Beispiel: Wie verhalte ich mich, wenn ich von einem Orkschamanenkönig im Jahr 2067 zu einem Breakdance-Battle herausgefordert werde? Was ich euch sagen will: Springt auch mal radikal aus eurer Rolle und begreift, dass Spiele genau dafür gemacht sind. Wenn das allen klar ist, kann jeder mal aus seiner Haut fahren, und das ganz ohne chemische Substanzen und laute Bumsmusik – und ohne harte Konsequenzen für sein Leben.

Fünfte Qualifikation: Eine Pussy sein

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Ich verabscheue körperliche Gewalt. Wenn man körperliche Gewalt verabscheut, dann muss man in vielen Situationen entweder viel einstecken oder andere überzeugen können, einen nicht zu schlagen. Funktioniert leider nicht immer … aua. >>Du warst gewarnt.<< (Anm. der Redaktion)

Wer sich jetzt dafür interessiert, was der Junge noch so den ganzen Tag in der Blogfabrik macht, darf ihm gerne schreiben oder vorbeikommen. Dann erzähle ich euch mehr aus meiner bewegten Jugend.

Euer Peter. 

Und zum Schluss noch ein Tipp zum Schutz Eurer Umwelt:

31%* der gesamten überflüssig vergeudeten Energie in den G8-Staaten stammt von MacBooks im Standby-Modus. Apple konstruiert diese Geräte auch so, dass man sie ganz ausschalten kann. Wenn jeder nur einmal in der Woche sein MacBook ein einziges Mal ausschaltet, ist der Natur schon geholfen und niemand muss sich mehr über lange Ladezeiten von Software wundern.

*dieser Wert ist komplett erfunden