Wenn die „russische Kaltfront“ Einzug hält, wollen wir alle doch nur eins: weg. Auch wir von Mediasteak haben unsere sieben Apple-Geräte gepackt und uns gen Sonne aufgemacht. Denn wer – wie wir – überwiegend mit Laptop und Internet arbeitet, ist nicht an ein Büro gebunden. So reisen viele digitale Nomaden um Welt und arbeiten mal von hier, mal von dort.

Der perfekte Ort für individuelle Bedürfnisse

Doch wo genau soll es hingehen? Jeder Ort bietet etwas anderes und so muss man sich entscheiden: Meer oder Berge, Spiritualität oder Highlife, ländliche Gegend oder Großstadt. Auch die Zeitverschiebung ist ein Faktor. Denn will man zu deutschen Bürozeiten online sein, heißt das entweder spät am Abend arbeiten oder früh am Morgen. Geht es nach Asien, arbeitet man beispielsweise von 14 bis 23 Uhr, um mit den Kollegen in Deutschland in Kontakt zu bleiben. In (Süd-)Amerika hieße es, von 6 bis 14 Uhr im Büro zu sein.

Und dann kommen noch all die tollen Offices weltweit dazu, in denen digitale Nomaden sich einmieten können. Hier kommt unsere Top 9 der besten Coworking-Spaces der Welt:

 

The Hive, Bangkok, Thailand

Platzmiete pro Monat ca. 140 €
Lebenshaltungskosten pro Monat ca. 950 €
Unterkunft pro Monat ca. 500 €

Pro: Bangkok bietet tolles Essen an jeder Straßenecke und liebenswürdige Menschen. Das Hive hat ein Spa mit Massagen, einem Garten und der Space ist ziemlich groß. Hier lernt man also garantiert ein paar sehr spannende Entrepreneure kennen! 

Contra: viel Verkehr, schlechte Luft, kein Meer.

 

Urban Station, Buenos Aires, Argentina

Platzmiete pro Monat ca. 140 €
Lebenshaltungskosten pro Monat ca. 800 €
Unterkunft pro Monat ca. 500 €

Pro: Ihr ward noch nicht in Buenos Aires? Dann hin! Die Stadt gehört wohl zu den aufregendsten Metropolen weltweit und der Coworking-Space liegt (u.a. auch) im besten Bezirk: Palermo-Soho. Die Argentinier sind großartig, viel Kultur, super Partys, Musik an jeder Ecke. Und es gibt die besten Steaks, die ihre je gegessen habt!

Contra: Luftverschmutzung, nicht ganz ungefährlich, der Coworking-Space öffnet erst 9 Uhr, was unpraktisch ist wegen der Zeitverschiebung.

 

Dojo, Canguu,  Bali

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Platzmiete pro Monat 180 €
Lebenshaltungskosten pro Monat ca. 950 €
Unterkunft pro Monat ca. 450 €

Pro: Er hier links im Bild, das Meer ist nur ein paar Meter entfernt, die Wellen laden zum Surfen ein. Es gibt einen tollen Garten, Community-Meetings, BBQs und Workshops.

Contra: Hier leben und arbeiten viele Expats und einigen ist es wohl zu wenig ursprüngliches Bali.

 

 

WeWork Labs, New York, USA


Platzmiete pro Monat ab 450 €
Lebenshaltungskosten pro Monat ca. 3 900 €
Unterkunft Preis pro Monat ca. 2 500 €

Pro: Yoga auf dem Rooftop? Yes! Und im WeWorks trifft man laut The NextWeb auf echte Macher und digitale Nomaden, die so richtig dick im Business stehen. Da wundert es nicht, Konversationen wie diese zu überhören:
„Hey man, this magician guy named Criss Angel wants to pay someone like $150K for some of dev work on his website, can you do it?”
“Nah, man, I’m way, way too busy.”
Zu New York muss man wohl nichts mehr sagen – diese Stadt toppt einfach alles!

Contra: fällt mir nicht ein.
Ach so, viel Geld wäre nicht schlecht.

 

 

Centraal, Mexico City

Platzmiete pro Monat ca. 290 €
Lebenshaltungskosten pro Monat ca. 1 000 €
Unterkunft Preis pro Monat ca. 500 € 

Pro: das Lebensgefühl der Mexikaner, Burritos und Guacamole.
Contra: ziemlich gefährlich, vor allem für Frauen. Dreckige Luft, teilweise sehr schlechte Internetverbindung.

 

 

The Box Jelly, Honolulu, Hawai

Biding adieu to this ray of sunshine! Coffee will never taste the same. Aloha `oe and good luck in Sacramento ☕️

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Platzmiete pro Monat ca. 210 €
Lebenshaltungskosten pro Monat ca. 3 000 €
Unterkunft Preis pro Monat ca. 1 200 €

Pro: Aloha! Arbeiten in Hawaii? Stelle ich mir ungefähr so wie auf dem Bild da oben vor – und in Hawaii ist die Happy Hour nicht auf eine Stunde limitiert, sondern alle Stunden happy sind!
Contra: ziemlich teuer.

 

 

Outpost, Ubud, Bali

Platzmiete pro Monat ca. 210 €
Lebenshaltungskosten pro Monat ca. 900 €
Unterkunft pro Monat ca. 500 €

Pro: Ubud liegt im Inselinneren und ist das spirituelle Zentrum Balis. Hier gibt es viele Tempel, viel Besinnung, tolle Yoga-Studios, Reisfelder und Dschungel. Neben der tollen Ausstattung mit Skypeboxen, Konferenzräumen, Garten (mit Hängematte) und riesigem Pool vom Nachbarhotel, den die Outpost-Mitglieder umsonst nutzen können – gibt es auch noch Donnerstag immer freie Massagen und lustige Events wie Karaoke.

Contra: einziger Minuspunkt, wenn man das Wasser liebt: es dauert eine Stunde, bis man am Meer ist.

 

 

KoHub, Ko Lanta, Thailand


Platzmiete pro Monat ca. 140 €
Preis pro Monat mit Unterkunft und Verpflegung: 825 €

Lebenshaltungskosten pro Monat ca. 750 €
Unterkunft pro Monat ca. 500 €

Pro: direkt am Meer, tolle Tauchspots, nette Menschen, super Essen.
Contra: Man kann hier nicht surfen. Es könnte langweilig werden auf der Insel.

 

Jetzt habt Ihr die Qual der Wahl. Wir haben uns für Outpost auf Bali entschieden und es noch keine Sekunde bereut. Wie das Arbeiten neben der ständigen Versuchung des Schwimmens, Sonnens und Chillens so läuft, erzählen wir euch dann nach unserer Rückkehr. Bis dahin könnt ihr unseren Bali-Abenteuern auf unserem Instagram-Account folgen.

Headerbild via The Hive