Laura Gehlhaar

Bloggerin, Aktivistin

Laura Gehlhaar ist 1983 in Düsseldorf geboren und hat Sozialpädagogik und Psychologie in Holland und Berlin studiert. Vor sieben Jahren kam sie für die Liebe und einen Job in der Gerontopsychiatrie nach Berlin. Heute arbeitet sie als Coach (univ.), Autorin und Redakteurin für den Sozialhelden e.V. Laura bloggt unter Frau Gehlhaar über das Großstadtleben und das Rollstuhlfahren und setzt sich für Barrierefreiheit und die Rechte von Menschen mit Behinderung ein.

Magazinbeiträge

So viel Respekt für 9,99 Euro

2014 wurde ich Bloggerin. 2016 bin nun ich auch Buchautorin: Am 12. September erschien "Kann man da noch was machen?" im Heyne-Verlag. Irgendwas hat sich seitdem geändert.

Video der Woche: Slavoj Žižek, der Punchline-Professor

Was Haftbefehl für deutschen Rap ist, ist Slavoj Žižek für die Kulturtheorie. Der aus Slowenien stammende Philosoph, Kulturkritiker und Philosophietheoretiker Slavoj Zizek lehrt an den Universitäten von Lubljana, der New York University und der University of London. Seine Arbeiten berühren unter anderem die Felder der Philosophie, Politischen Theorie, Psychoanalyse, der Kulturwissenschaften und der Theologie. Klingt schon nicht nach […]

Sein Name ist Manfred

Manfred ist fester Bestandteil meines Lebens. Wir ergänzen uns perfekt, begleiten uns durch den Alltag und verstehen und blind. Eine Lobhymne auf Manfred, meinen Rollstuhl.

Gold für einen Spot

Wenn ich mir die aktuellen Olympischen Spiele im Fernsehen anschaue, bin ich schnell gelangweilt; zu monoton, zu glatt, zu viel Aufregung um nichts. Das einzig Gute an den Olympischen Spielen ist: Sie sind der Vorreiter auf die Paralympischen Spiele, Wettkämpfe, bei denen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in verschiedenen Disziplinen antreten. Galten die Paralympics früher noch […]

Ich bin ein Andersmacher

„Das kannst du nicht!“ – wie oft hast du diesen Satz schon gehört? Autorin Laura Gehlhaar schon sehr oft. Aber sie macht trotzdem einfach. Einfach anders eben.

Der Traum vom Tanzen

Manchmal erfülle auch ich ein altbekanntes Klischee, das man über RollstuhlfahrerInnen gern hört: Ich schaue stundenlang aus dem Fenster. Neulich beobachtete ich dabei erst eine Frau, die langsam ihren eigenen Rollstuhl vor sich her schob und kurz darauf jemandem in einem Batman-Kostüm. Als ich das Fenster schloss, sah ich meine alten Ballettschuhe an der Wand hängen und die Bilder fügten sich zu einer kurzen Geschichte.