Letzte Woche sprachen alle von Amerika. In dieser Woche haben wir uns ein ganz kleines bisschen beruhigt. Selten wurde so viel über die Filterbubble und unsere selektive Wahrnehmung gesprochen wie im Nachgang der Wahl. Jeder bekommt eben nur das ausgespielt, was er auch sehen will. Das führt zu höheren Interaktionsraten und bringt Facebook und Co größere Verdienste. Schnell verbreiten sich in diesen Filterbubbles dann auch unseriöse Berichte, falsche Neuigkeiten und effekthascherische Titel ohne Inhalt. Wie speziell Facebook dem entgegenwirken kann, wird aktuell heiß diskutiert. Vier Studenten und Studentinnen der Princeton University haben nun bei einem Hackathon ein Plug-in entwickelt, das nicht verifizierte Posts erkennt und kennzeichnet. Der Business Insider weiß, wie es funktioniert.

Apropos Effekthascherei: Das Internet wird überspült mit inhaltsleeren Formaten, die einzig mit knackigen Headlines zu Klicks anregen. Sara Shakur hat den Content-Komplex für uns durchleuchtet. Ein Lesemuss für jeden, der das Wort Content schonmal benutzt hat!

Norman Fleischer erstellt keine inhaltsleeren Artikel, sondern schreibt über Themen, die sein Herz bewegen. Daher hat der Chefredakteur von NOTHING BUT HOPE AND PASSION auch wenig Lust, sich seine Inhalte von Google Analytics oder Klickzahlen diktieren zu lassen. Warum für ihn Bauchgefühl über Marketing-Denken geht, erklärt er uns hier.

Die Nutzer*innen von Tinder müssen sich nun nicht mehr nur als Frau oder Mann deklarieren, sondern haben insgesamt 37 Geschlechteroptionen zur Auswahl. Was hinter dem Abschied der Geschlechterbinarität steht, erklärt ze.tt.

Zum Abschied noch unser Video der Woche. Das führt uns zurück zu President-elect Donald Trump, der sich darin einen Kampf mit einem mexikanischen Hahn liefert.

Happy reading & watching!

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